Unsere Reaktion auf den Krieg in der Ukraine

Unsere Reaktion auf den Krieg in der Ukraine

Seit dem 24.02.2022 herrscht Krieg in Europa. An diesem Tag überfielen Russische Truppen die Ukraine. Diese Entwicklung von Wladimir Putin stellt eine weitere Eskalationsstufe im Konflikt dieser beiden Nachbarstaaten dar. Nach der mehr oder weniger offenen Unterstützung der Separatisten in der Ost-Ukraine sowie der völkerrechtswidrigen Annektion der Krim folgte im Februar die Anerkennung der abtrünnigen Regionen im Osten des Landes und nur kurze Zeit später ein offener Angriffskrieg. Entgegen anders lautender Behauptungen werden nicht nur Militäreinrichtungen angegriffen. Wie den Medien zu entnehmen ist, machen die Truppen selbst vor Kernkraftwerken nicht Halt und nehmen damit eine weltweite radioaktive Verseuchung billigend im Kauf. Das macht sprachlos! Von der WHO mittlerweile bestätigt, werden sogar Gesundheitseinrichtungen der Ukraine von den Invasionstruppen angegriffen. Die Reihe der völkerrechtswidrigen Aktionen wird Tag für Tag länger.

Jahrzehntelang haben wir eine solche Entwicklung im zivilisierten Europa nicht für möglich gehalten. Mit Ende des kalten Krieges, mit Glasnost und Perestroika dachten wir, dieses dunkle Kapitel gegenseitiger Abschreckung und atomarer Bedrohung sei überwunden. Doch quasi über Nacht wurde unser Weltbild auf den Kopf gestellt. Die Reaktionen der Weltgemeinschaft, aber auch der Europäischen Union sind geschlossen wie selten, das ist sehr beeindruckend. Die verhängten Wirtschaftssanktionen entfalten schneller als erwartet ihre umfassende Wirkung. Ob und inwiefern diese Maßnahmen den Krieg in der Ukraine zu beenden vermögen, steht aktuell noch in den Sternen. Es werden auf jeden Fall auch in den nächsten Tagen weiter unschuldige Menschen sterben.

Denken wir an die Menschen

Wohl selten in der Geschichte der Weltengemeinschaft herrschte dermaßen Einigkeit darüber, wer der einzig Schuldige an diesem Krieg ist. Doch sollten wir darüber eines nicht vergessen: Sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite sterben Menschen. Menschen, die Familie haben! Viele Russische Mütter werden ihre Söhne zum kommenden Weihnachtsfest nicht mehr in die Arme schließen können. Und in den ukrainischen Städten sterben nicht nur Soldaten. Städte werden rücksichtslos bombardiert, die Anzahl ziviler Opfer steigt minütlich. Es sterben Kinder, Mütter, Familien. Wer mag sich in den ukrainischen Jungen Mark Goncharuk oder seine Eltern hinein versetzen? Wer selbst Kinder hat, wird sich den eigenen Emotionen beim Betrachten dieser Bilder nicht entziehen können. Genau DAS ist die Realität jedes Krieges!

Was macht das mit uns?

Uns von einfachmein.haus treffen diese Ereignisse emotional hart, wir sind tief be- und getroffen. Fassungslos betrachten wir die Bilder, die uns minütlich die Grauen des Krieges vor der eigenen Haustür vor Augen führen. Privat haben wir bereits gespendet, um diese humanitäre Katastrophe wenigstens ein wenig zu mildern. Doch nun hat auch die einfachmein.haus UG als Unternehmen gehandelt. Wir haben nunmehr eine Spende im Gesamtwert von 1.000 EUR auf den Weg gebracht:

  • 500 EUR haben wir den „Johannitern“ zur Verfügung gestellt. Die Spenden an diese Organisation werden für die Bereitstellung, Entsendung und Verteilung von Hilfspaketen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie medizinischem Material verwendet. Weitere Informationen können Sie hier abrufen.
  • Weitere 500 EUR haben wir der Organisation „SOS Kinderdörfer weltweit“ überwiesen. Diese Organisation startete für mindestens 15.000 Menschen den Transport in sichere Gebiete, deren Unterbringung in angemieteten Unterkünften, die Zurverfügungstellung von Lebensmitteln und Decken sowie medizinischer Hilfe und psychosozialer Unterstützung nach Stress und Schock. Voller Freude können wir in diesem Zusammenhang berichten, dass die SOS-Kinderdörfer in der Ukraine rechtzeitig evakuiert werden konnten und keine Opfer zu beklagen sind. Informationen über die SOS-Arbeit in der Ukraine und deren Spendenaktion finden Sie hier.

Unterstützung auch in Deutschland und der EU

Auch in Deutschland und der EU laufen die Hilfsmaßnahmen konzentriert und koordiniert sowie planmäßig an. Migrationsforscher erwarten bis zu 10 Mio Flüchtlinge, was in etwa 25 % der Gesamtbevölkerung der Ukraine entspricht. Die Europäische Union hat genau wie die Bundesregierung schnelle humanitäre Hilfe gewährleistet. So können sich Flüchtlinge aktuell 180 Tage lang (statt bisher 90) ohne Asylantrag in der EU aufhalten und sich frei bewegen. Doch diese Menschen brauchen Unterkünfte und ebenfalls psychosoziale und medizinische Unterstützung. Einigen Interessenten und Bauherren ist bekannt, dass unser Teamleiter Thomas Burmeister selbst aktiv im Technischen Hilfswerk tätig ist. Aktuell unterstützt das THW auf Anforderung der Botschaften und im Rahmen von Hilfeersuchen über das EU-Katastrophenschutzverfahren und/oder im Auftrag der Bundesregierung in den Nachbarstaaten der Ukraine einerseits. Andererseits ist das THW innerhalb Deutschlands auf Anforderung der entsprechenden Stellen im Einsatz. Insofern danken wir schon jetzt für Ihr Verständnis, sollte Thomas Burmeister in den nächsten Tagen und Wochen einmal nicht so schnell auf Ihre Anfragen antworten, wie Sie es gewohnt sind. Doch werden im Bedarfsfall seine Aufgaben von den anderen Kolleginnen und Kollegen übernommen. Vielen Dank!

 

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