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Corona, Zinserhöhungen, Subventionsstreichungen, Krieg in der Ukraine – doch lieber mit dem Hausbau warten?

Als im Frühjahr 2020 die damalige Bundesregierung den Lockdown aufgrund der Corona-Pandemie verkündete, machten wir bei einfachmein.haus und unserem Partner Hanse Haus uns kurz Gedanken darüber, wie sich diese Situation auf unser Geschäft auswirken würde. Und tatsächlich verlangte eine unserer Interessentenfamilien einen erheblichen Rabatt für das geplante Haus, mit der Begründung, „nun müssten wir den Bauherren ja wohl entgegenkommen“. In der Rückschau bleibt festzuhalten: Die Jahre 2020 und 2021 haben uns ganz erhebliche Wachstumsraten beschert. Mittlerweile haben es sich die Volkswirtschaften mehr oder weniger gut mit der Virusinfektion eingerichtet. Doch kaum war die FFP2-Maske Alltag, zogen schon die nächsten Gewitterwolken herauf!

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Unsere Reaktion auf den Krieg in der Ukraine

Seit dem 24.02.2022 herrscht Krieg in Europa. An diesem Tag überfielen Russische Truppen die Ukraine. Diese Entwicklung von Wladimir Putin stellt eine weitere Eskalationsstufe im Konflikt dieser beiden Nachbarstaaten dar. Nach der mehr oder weniger offenen Unterstützung der Separatisten in der Ost-Ukraine sowie der völkerrechtswidrigen Annektion der Krim folgte im Februar die Anerkennung der abtrünnigen Regionen im Osten des Landes und nur kurze Zeit später ein offener Angriffskrieg. Entgegen anders lautender Behauptungen werden nicht nur Militäreinrichtungen angegriffen. Wie den Medien zu entnehmen ist, machen die Truppen selbst vor Kernkraftwerken nicht Halt und nehmen damit eine weltweite radioaktive Verseuchung billigend im Kauf. Das macht sprachlos! Von der WHO mittlerweile bestätigt, werden sogar Gesundheitseinrichtungen der Ukraine von den Invasionstruppen angegriffen. Die Reihe der völkerrechtswidrigen Aktionen wird Tag für Tag länger.

Jahrzehntelang haben wir eine solche Entwicklung im zivilisierten Europa nicht für möglich gehalten. Mit Ende des kalten Krieges, mit Glasnost und Perestroika dachten wir, dieses dunkle Kapitel gegenseitiger Abschreckung und atomarer Bedrohung sei überwunden. Doch quasi über Nacht wurde unser Weltbild auf den Kopf gestellt. Die Reaktionen der Weltgemeinschaft, aber auch der Europäischen Union sind geschlossen wie selten, das ist sehr beeindruckend. Die verhängten Wirtschaftssanktionen entfalten schneller als erwartet ihre umfassende Wirkung. Ob und inwiefern diese Maßnahmen den Krieg in der Ukraine zu beenden vermögen, steht aktuell noch in den Sternen. Es werden auf jeden Fall auch in den nächsten Tagen weiter unschuldige Menschen sterben.

Denken wir an die Menschen

Wohl selten in der Geschichte der Weltengemeinschaft herrschte dermaßen Einigkeit darüber, wer der einzig Schuldige an diesem Krieg ist. Doch sollten wir darüber eines nicht vergessen: Sowohl auf russischer als auch auf ukrainischer Seite sterben Menschen. Menschen, die Familie haben! Viele Russische Mütter werden ihre Söhne zum kommenden Weihnachtsfest nicht mehr in die Arme schließen können. Und in den ukrainischen Städten sterben nicht nur Soldaten. Städte werden rücksichtslos bombardiert, die Anzahl ziviler Opfer steigt minütlich. Es sterben Kinder, Mütter, Familien. Wer mag sich in den ukrainischen Jungen Mark Goncharuk oder seine Eltern hinein versetzen? Wer selbst Kinder hat, wird sich den eigenen Emotionen beim Betrachten dieser Bilder nicht entziehen können. Genau DAS ist die Realität jedes Krieges!

Was macht das mit uns?

Uns von einfachmein.haus treffen diese Ereignisse emotional hart, wir sind tief be- und getroffen. Fassungslos betrachten wir die Bilder, die uns minütlich die Grauen des Krieges vor der eigenen Haustür vor Augen führen. Privat haben wir bereits gespendet, um diese humanitäre Katastrophe wenigstens ein wenig zu mildern. Doch nun hat auch die einfachmein.haus UG als Unternehmen gehandelt. Wir haben nunmehr eine Spende im Gesamtwert von 1.000 EUR auf den Weg gebracht:

  1. 500 EUR haben wir den „Johannitern“ zur Verfügung gestellt. Die Spenden an diese Organisation werden für die Bereitstellung, Entsendung und Verteilung von Hilfspaketen mit Lebensmitteln, Hygieneartikeln sowie medizinischem Material verwendet. Weitere Informationen können Sie hier abrufen.

  2. Weitere 500 EUR haben wir der Organisation „SOS Kinderdörfer weltweit“ überwiesen. Diese Organisation startete für mindestens 15.000 Menschen den Transport in sichere Gebiete, deren Unterbringung in angemieteten Unterkünften, die Zurverfügungstellung von Lebensmitteln und Decken sowie medizinischer Hilfe und psychosozialer Unterstützung nach Stress und Schock. Voller Freude können wir in diesem Zusammenhang berichten, dass die SOS-Kinderdörfer in der Ukraine rechtzeitig evakuiert werden konnten und keine Opfer zu beklagen sind. Informationen über die SOS-Arbeit in der Ukraine und deren Spendenaktion finden Sie hier.

Unterstützung auch in Deutschland und der EU

Auch in Deutschland und der EU laufen die Hilfsmaßnahmen konzentriert und koordiniert sowie planmäßig an. Migrationsforscher erwarten bis zu 10 Mio Flüchtlinge, was in etwa 25 % der Gesamtbevölkerung der Ukraine entspricht. Die Europäische Union hat genau wie die Bundesregierung schnelle humanitäre Hilfe gewährleistet. So können sich Flüchtlinge aktuell 180 Tage lang (statt bisher 90) ohne Asylantrag in der EU aufhalten und sich frei bewegen. Doch diese Menschen brauchen Unterkünfte und ebenfalls psychosoziale und medizinische Unterstützung. Einigen Interessenten und Bauherren ist bekannt, dass unser Teamleiter Thomas Burmeister selbst aktiv im Technischen Hilfswerk tätig ist. Aktuell unterstützt das THW auf Anforderung der Botschaften und im Rahmen von Hilfeersuchen über das EU-Katastrophenschutzverfahren und/oder im Auftrag der Bundesregierung in den Nachbarstaaten der Ukraine einerseits. Andererseits ist das THW innerhalb Deutschlands auf Anforderung der entsprechenden Stellen im Einsatz. Insofern danken wir schon jetzt für Ihr Verständnis, sollte Thomas Burmeister in den nächsten Tagen und Wochen einmal nicht so schnell auf Ihre Anfragen antworten, wie Sie es gewohnt sind. Doch werden im Bedarfsfall seine Aufgaben von den anderen Kolleginnen und Kollegen übernommen. Vielen Dank!

Rabatte als Antwort auf die Streichung der KfW-Förderung – was steckt dahinter?

Kaum wurde ruchbar, dass die Förderung für Effizienzhäuser kurzerhand gestrichen wurde, reagierten die ersten Haushersteller – und zwar mit Rabatten. Der eine bietet nun einen Energiespeicher kostenfrei zur gekauften Photovoltaikanlage an, ein weiterer offeriert einen Rabatt von 50 % auf Bodenplatten, Anbieter 3 bietet 20.000 EUR „Grundstücksbonus“ und wiederum ein anderer offeriert 22.000 EUR Zuschuss. Was ist davon zu halten?

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Antrags- und Zusagestopp für KfW-Effizienzhäuser

Mit heutigem Datum (24.01.2022) hat die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) völlig überraschend einen sofortigen Antrags- und Zusagestopp für KfW-Effizienzhäuser verkündet. Während es noch vor kurzem hieß, es würden ab dem 01.02.2022 lediglich keine KfW-Effizienzhäuser 55 mehr gefördert, so trifft dieser Stopp nun auch die Förderstufen 40, 40EE und NH sowie 40 Plus.

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Wir sagen DANKE

In wenigen Tagen wird das Jahr 2021 Geschichte sein und wir schauen voller Erwartung auf 2022: Was wird sich ändern? Was bleibt? Und natürlich: Was wird aus Corona? Naturgemäß schaut man kurz vor dem Jahreswechsel zurück auf die letzten 12 Monate – und auf diese kleine Zeitreise möchten wir Sie gerne mitnehmen.

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Corona und kein Ende – neue Regeln für Ihre Beratung

Mittlerweile – kurz vor Weihnachten 2021 – befinden wir uns inmitten einer 4. Infektionswelle mit dem Corona-Virus und eine weitere Variante ist heute aus Südafrika nach Frankfurt „importiert“ worden. Mittlerweile sind weltweit über 5 Mio Todesopfer zu beklagen, womit Covid nunmehr zu den unrühmlichen „Top Ten“ der Pandemien zu zählen ist (Zum Vergleich: Bis heute starben in Deutschland gut 100.000 Menschen mit oder an Covid 19, an AIDS starben rund 30.000 Personen). Die Zahlen zeigen eindringlich auf, dass das Virus noch immer nicht besiegt ist und wir alle unsere Anstrengungen zur Eindämmung deutlich verstärken müssen.

Bereits jetzt gilt für Besucher der Fertighauswelten die 3G-Regel. Es muss also beim Betreten ein Geimpft- oder Genesenen-Nachweis erbracht, oder aber ein negatives Testergebnis vorgelegt werden. Möchten Sie sich unser Musterhaus ansehen, so sind diese Vorsichtsmaßnahmen nach heutigem Kenntnisstand ausreichend, solange sich Ihr Aufenthalt nicht über mehr als ca. 15 Minuten erstreckt. Doch wer sich mit uns im Musterhaus im Rahmen eines spontanen oder vereinbarten Termins über das eigene Bauvorhaben austauschen möchte, verbringt oftmals 1 bis 2 Stunden in einem Raum mit uns. Zwar achten wir auf die Einhaltung der Sicherheitsabstände sowie der Hygiene, doch steigt das Infektionsrisiko mit der Dauer des Zusammenseins ganz erheblich an.

Unsere Regeln für die Vereinbarung und Wahrnehmung von festen Terminen

Grundsätzlich überlassen wir die Entscheidung darüber, ob die Anwendung der 3G-Regel auch für lange Gespräche in unserem Musterhaus ausreichend ist, unseren Kolleginnen und Kollegen. Doch appellieren wir in Anbetracht der aktuellen Zahlen sowie im Interesse aller Beteiligten an Sie alle, Termine mit uns nur zu vereinbaren und wahrzunehmen, wenn

  1. Sie keines der Covid-üblichen Krankheitssymptome aufweisen (z. B. Husten, Fieber, Schnupfen, Halsschmerzen, Atemnot, Lungenentzündung, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Magen-Darm-Beschwerden) und darüber hinaus

  2. uns einen Nachweis über zumindest eine Erst- und Zweitimpfung oder Ihre Genesung vorlegen können.

Wie bereits ausgeführt, überlassen wir die Entscheidung über evtl. Maßnahmen unseren Kolleginnen und Kollegen. Wir machen Sie jedoch darauf aufmerksam, dass wir uns das Recht vorbehalten, Termine abzulehnen, wenn sich bei Ihnen entweder Krankheitssymptome zeigen und/oder die geforderten Nachweise nicht vorgelegt werden können.

Seit Beginn der Impfungen sind mittlerweile ca. 9 Monate ins Land gegangen und jeder Person ab 12 Jahren wurde ein Impfangebot unterbreitet. Wer sich bis heute nicht hat immunisieren lassen, geht ein erhebliches Risiko für sich, aber auch für sein soziales Umfeld ein – und dies sehr bewusst oder zumindest grob fahrlässig. Hiervon ausgenommen sind selbstverständlich die wenigen Personen, welche aus gesundheitlichen Gründen für eine Impfung nicht infrage kommen. Doch es ist auch bekannt, dass dies ein verschwindend geringer Teil der Bevölkerung ist. Wir hingegen können nicht die Verantwortung dafür übernehmen, wenn durch die Verweigerung einer Impfung eine Infektionswelle von unseren Interessenten über uns und unsere Familien (und natürlich auch anders herum) in Gang gesetzt wird – gerade auch, da sich dies mit den wenigen oben erwähnten Maßnahmen verhindern lässt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis! Sie helfen damit nicht nur uns, sondern auch sich, Ihrer Familie sowie Ihren sozialen Kontaktpersonen. Unser aller Bestreben muss in allererster Linie dem Brechen der Infektionswelle dienen, gerade auch in Anbetracht des drohenden Kollapses auf den Intensivstationen. Vielen Dank!

Wir ziehen um!

Seit nunmehr über 3 Jahren sind wir auch in Hamburg mit einem eigenen Hausbau-Kompetenzbüro vertreten. Gestartet sind wir in Eppendorf mit einem Arbeitsplatz in einem Business-Center. Denn es galt zu prüfen, wie das Angebot am Markt angenommen wird. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch in der Hansestadt der direkte Kontakt von unseren Interessenten sehr geschätzt wird. Daher war die nächste Entscheidung nur folgerichtig: Wir stärken den Standort Hamburg und erweitern uns.

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Das KfW55-Haus ist tot

Gerade einmal gut 4 Monate ist es her, da wurde die Förderung von energieeffizienten Wohnhäusern neu geordnet: Die bereits bekannten KfW-Effizienzhäuser 55 und 40 wurden durch die Klassen „NH“ (Nachhaltigkeit) sowie „EE“ (Erneuerbare Energien) noch attraktiver und so konnten sogar Bauherren, die sich für die wenig energieeffiziente „Massiv-„hausbauweise entschieden, über 26.250 EUR Förderung freuen. Doch zum 01.02.2022 ist dies vorbei: Das KfW55-Haus ist tot.

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